DGS-SEKTION "WISSENSCHAFTS- UND TECHNIKFORSCHUNG"


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Pervasive Computing - Totale Vernetzung, 22./23. April 2005

Sabina Misoch

Von der extrakorporalen zur intrakorporalen vernetzten Technik: mögliche Folgen einer Entwicklung

Waren vernetzte Technologien bisher vor allem Artefakte, die sich im Allgemeinen durch Extrakorporalität und Distanz zum menschlichen Körper kennzeichnen ließen, so kann inzwischen ein Trend dazu verzeichnet werden, dass diese Technologien immer näher an den Körper heranrücken ( z.B. „intelligente“ Kleidung) d.h. direkt am Körper getragen werden bis hin zu deren Implantation in den menschlichen Körper (z.B. RFID). Durch ihre Vernetzung besitzen PvC-Technologien Systemcharakter und haben dadurch im Positiven ein höheres Potential der Nutzung als sie auch im Negativen die Gefahr des Missbrauchs in sich bergen. Neben datenschutzrechtlichen Problemen und wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung gilt es – in einer techniksoziologischen Perspektive – zu diskutieren, welche neuen Körperverhältnisse durch die Intrakorporalität vernetzter Technologien entstehen (könnten).

Es soll im Vortrag vor dem Hintergrund der PvC-Entwicklung und -Visionen diskutiert werden, welche Folgen diese auf das individuelle Verhältnis zum Körper haben könnten, ob hier eine Hybridisierung stattfindet und welche neuen gesellschaftlichen Kodierungen des Körperlichen sich aus diesen Entwicklungen ergeben (könnten).

   
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